Warum Kinderleichte Finanzen?

Wie unsere Kinder später mit Geld umgehen, wird festgelegt in den ersten Lebensjahren. Wir können also nicht früh genug anfangen, mit unseren Kindern über Geld zu sprechen. Auch später ist es noch möglich, ein solides Wissen über Finanzen zu vermitteln.

Warum? Weil der richtige Umgang mit Geld deinen Kindern ein Leben lang hilft.

Auch wenn ihr keine Finanzexperten seid: Ihr habt schon den ersten, wichtigen Schritt gemacht. Ihr informiert euch. Startet jetzt mit der finanziellen Bildung eurer Kinder!

Soll ich Taschengeld von Schulnoten abhängig machen?

Viele Eltern fragen sich, ob sie Taschengeld von der Leistung in der Schule abhängig machen sollen. Schließlich ist es auch im Berufsleben oft so, dass die, die mehr leisten, höhere Boni erhalten. Vor allem bei Verkäufen, Geschäftsführern und Unternehmern. Warum sollte man die Kinder nicht schon früh heranführen an ein Belohnungssystem?

Warum eine Taschengeldtabelle Unsinn ist

Eltern fragen sich immer wieder, wieviel Taschengeld angemessen ist. Sie googeln nach Taschengeldtabellen, die nach Alter ihrer Kinder sortiert eine gewisse Geldmenge anführen.

Reicht es aus, den dort angeführten Taschengeldbetrag wöchentlich oder monatlich an unsere Kinder auszuzahlen, um ihnen den Umgang mit Geld zu lehren? Ich denke nicht: Damit würden wir es uns zu einfach machen. Aus zwei Gründen:

Wie erklärt man kleinen Kindern den Zins und Zinseszins?

Um die Welt der Finanzen zu verstehen, müssen wir das mächtigste Werkzeug kennen, um Vermögen aufzubauen: die Zinseszinsen. Die lineare Fortschreibung eines Betrags erfassen wir leicht, ein exponentieller Zuwachs wie bei den Zinsenszinsen ist selbst für Erwachsene kaum zu begreifen. Wie sollen wir das dann unseren Kindern erklären? Hier soll die Geschichte von Marie und Marianne helfen, die für Zins und Zinseszins stehen: