Jugendlicher zeigt, dass er kein Geld hat

Warum dein Kind beim Geld ausgeben nicht immer mit Freunden mithalten sollte

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Nichts hilft so sehr beim Sparen wie Freunde, die keinen Wert auf Statussymbole legen oder selbst nicht viel Geld ausgeben.

In meinem Freundeskreis sind Schauspieler, Schriftsteller, Unternehmensberater, Ärzte und Lebenskünstler: also von allen Einkommensschichten. Rede ich mit den Gutverdienern über ihre letzten Anschaffungen, dann sitzt mir das Geld auch gleich lockerer. Also wenn die mit der ganzen Familie nach Neuseeland fliegen, warum nicht wir auch? Sollten wir unseren Kindern nicht die Welt zeigen? Reisen bildet doch.

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Ob wir viel oder wenig haben, ist relativ

Ein paar Wochen später spreche ich mit Freunden, die sich für ein Leben am Land entschieden haben, mit sehr günstigen Wohnkosten und einer Großfamilie nebenan, die jederzeit gerne bei Kindererziehung und im Haushalt hilft. Deren Lebenskosten sind so gering, dass ich mich oft frage, warum wir uns überhaupt so ein teures Großstadtleben leisten. Wozu all das Gelaufe um Geld zu verdienen, wenn wir nicht viel brauchen? Und vor allem: Fernreisen sind ja in Zeiten des Klimawandels ohnehin nicht vertretbar.

Ihr merkt vielleicht schon, worauf ich hinaus will: Wieviel ihr besitzt, ist relativ. Man vergleicht sich immer mit seinem Umfeld und möchte mithalten, um dazuzugehören. Das ist natürlich.

Ich bin aber sehr froh, dass ich den Ärzten und Unternehmensberatern in meinem Freundeskreis nicht erst begeistert von unserem exotischen Urlaub in Japan erzählen muss, um mich wohl zu fühlen. So lässt es sich vortrefflich sparen. Und nur so ist auch ein finanziell sorgenfreies Leben möglich.

Wie wir das unseren Kindern vorleben

Eine große Aufgabe ist es nun, diese Grundeinstellung vorzuleben, damit auch unsere Kinder nicht Freundschaft mit Status verwechseln. Hin und wieder Markenklamotten und eine Fernreise alle paar Jahre sind ja ok, wenn das im Budget liegt. Wenn wir aber regelmäßig konsumieren müssen, um uns nicht als Verlierer zu fühlen, dann läuft etwas schief.

Dagegen hilft nur eines: Reden! Besprecht doch mal mit euren Freunden, dass ihr bei vielen Anschaffungen nicht mehr mithalten könnt oder wollt und wie ihr euch dabei fühlt. Seid ehrlich. Lasst eure Kinder dabei zuhören, wenn es passt. Dann lernen sie so viel: Dass auch Erwachsene Probleme haben, und dass es dann hilft, mit Freunden zu sprechen. Und dass sie vielleicht dem Markenwahn in der Schule auch nicht nachgeben müssen, um akzeptiert zu werden.

Wollte dein Kind auch schon einmal etwas, was Freunde hatten? Wie habt ihr die Sache gelöst?

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